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Teste das Erfolgspotenzial deiner Angebotsidee

Teste das Erfolgspotenzial deiner Angebotsidee: 90% aller Angebotsideen scheitern, weil sie sich einfach nicht verkaufen lassen. Dabei sind es oft Kleinigkeiten, die den Erfolg beeinflussen. In diesem Artikel lernst du schnelle und überraschend einfache Wege kennen, wie du frühzeitig herausfindest, ob deine Idee Erfolgspotenzial hat.

Planen, testen, anpassen – das ist die Grundidee für ein erfolgreiches Business. Der Prozess ist einfach & macht Spaß.

Bevor du viel Zeit, Geld und Energie für die falsche Richtung aufwendest, schaust du zunächst, ob du das Problem deiner Wunschkunden richtig erfasst hast. Und ob es so groß ist, dass es genug Kunden gibt, die bereit sind, Geld für die Problemlösung zu bezahlen.

Denn das ist eine der großen Fallen bei deinem Start in die Selbständigkeit: Du hast eine Idee, von der du völlig begeistert bist. Genau das braucht die Welt. So viele Menschen würden davon profitieren. Auf dieser Basis stellst du die Hypothesen für dein Geschäftsmodell auf.

Was glaubst du, braucht die Welt? Was glaubst du, möchte dein Kunde von dir??? Nun, glauben kannst du viel …

 

Brauchen – Wollen – Bereitsein, dafür zu zahlen

Die Gefahr dabei: Du bist so geblendet von deiner Angebotsidee, dass du sofort enthusiastisch mit der Umsetzung beginnst, ohne zu schauen, ob du das Problem deiner Wunschkunden richtig erfasst hast. Und ob es so groß ist, dass es genug Menschen gibt, die bereit sind, Geld für die Problemlösung zu bezahlen. Denn du brauchst nicht nur Menschen, die dein Angebot brauchen können, sondern vor allem genug Menschen, die es wollen und bereit sind, dich dafür zu bezahlen.

Deshalb: Verstehe, wonach genau deine Kunden suchen. Finde einfach, schnell und ohne Risiko erste Antworten auf diese Fragen:

  • Ist deine Idee attraktiv für deine angedachte Kundengruppe – so attraktiv, dass Menschen bereit sind, Geld für deine angestrebte Dienstleistung zu bezahlen?
  • Wonach sucht dein Lieblingsklient? Was findet dein Wunschkunde besonders gut an bestehenden Problemlösungen? Was vermisst er? Wie kannst du dich von dem Bestehenden abheben?
  • Wie tickt deine Lieblingskundin, welche Begriffe nutzt sie, wo hält sie sich auf, was macht sie alternativ zu deinem Angebot?

Mein Tipp: Starte mit gezielter Internetrecherche und ergänze deine Marktanalyse im direkten Gespräch mit potenziellen Kunden. Diese Erkenntnisse führen dazu, dass du zielsicher ein Angebot entwickelst, dass sich verkauft.

 

 

 

Dein Startpunkt

Dein Geschäftsmodell steht. Damit hast du plausible Hypothesen aufgestellt, wie und mit welchem Thema du Mehrwert schaffst, wer dich dafür bezahlt, was für Aktivitäten damit verbunden sind und wie dein Ertragsplan aussieht.

Jetzt möchtest du wissen, ob deine Annahmen stimmen und zugleich noch besser verstehen, was deine potenziellen Kunden bei dem Gedanken an dein Thema wirklich bewegt.

Es gibt 3 ganz einfache, sehr schnell umsetzbare Schritte, um online den Gedanken deines Kunden näher zu kommen. Starten wir mit dem ersten Schritt.

 

Schritt #1: Sammle Ideen, um aus deinem Thema ein konkretes Angebot zu entwickeln

Du hast ein Thema, um das es gehen soll. Wie machst du aus dem Thema ein konkretes Angebot? Erste Ideen hast du bestimmt selbst und dann nutzt du die Fülle des Internets. Im ersten Schritt sammelst du also – eine Art Brainstorming mit Hilfe des Internets.

Du schaust, wie Suchanfragen zu deinen Inhalten aussehen und wie tief die Fragen gehen. Google Suggest, oder auch Autocomplete genannt, liefert Suchvorschläge basierend auf den ersten Zeichen, die eingegeben wurden – das, was du jedesmal siehst, wenn du anfängst, einen Begriff in die Suchleiste bei Google einzugeben. Die von Google Suggest vorgeschlagenen Suchbegriffe werden auf der Grundlage vieler verschiedener Faktoren ausgewählt. Einer davon ist, wie oft die Benutzer in der Vergangenheit zum Beispiel nach einem bestimmten Suchbegriff gesucht haben.

Gib deinen Begriff in die Suchleiste bei Google ein und schau, was die Suchmaschine dir anhand der häufigsten Suchanfragen vorschlägt. Oftmals hilft es, wenn du dein Thema – also bspw. Kommunikation – mit Präpositionen ergänzt, also Kommunikation zwischen / in / für / bei …

Kommunikation zwischen Mann und Frau. Und als zweites bereits zwischen Mieter und Vermieter. Interessant. Vielleicht spricht dich etwas direkt an und du findest dein Thema bereits in der Autovervollständigung wieder. Das spricht dafür, dass es ein brandheißes Thema ist, was die Menschen bewegt. Schauen wir mal auf ein anderes Thema, die Probleme in Patchworkfamilien. Klar, Kommunikation wäre auch da ein mögliches Thema. Lass‘ mal schauen, was Google als erstes ergänzt:

Du siehst, wonach Menschen bei deinem Thema suchen. Es ist etwa ein großer Unterschied, ob ich in einer Patchworkfamilie mit Kleinkindern, pubertierenden oder erwachsenen Kindern lebe. Diese Differenzierung macht den Unterschied, ob deine Kunden sofort aufhorchen: Oh ja, da geht’s um genau mein Thema! Das ist es, was aus einer vagen Idee ein attraktives Angebot zaubert. Was deine Positionierung greifbar macht.

Die Suche zeigt dir auch die aktuellen Megatrends, hier am Beispiel „Ordnung halten“. Das zeigt Google an:

Ich fands spannend zu sehen, was beim Thema Ordnung halten als erstes angezeigt wird: Ordnung halten im Zelt, Wohnmobil oder Wohnwagen. Eigentlich logisch, bei dem derzeitigen Camping-Boom. Immer gut, wenn du dein Thema auf einen aktuellen Trend aufsetzen kannst.

Mit Tools wie answerthepublic, KeywordTool.io oder ubersuggest kannst du dir noch mehr Anregungen holen. Das Prinzip bei der Keyword-Recherche ist immer das gleiche – es geht einfach darum, zu sehen, wonach derzeit gesucht wird. Spiel auch ruhig mit den Synonymen deines Wortes herum.

Wichtig dabei: Stell dir den Timer – nach 30 Minuten ist Schluss. Und halte die Ergebnisse deiner Suche natürlich fest – kopiere dir die Antworten heraus, so dass du am Ende alles auf einen Blick hast.

 

Schreib dir 10 Angebotsideen auf, die dein Thema konkretisieren

Das Ergebnis dieser ersten Suche ist die nähere Eingrenzung deines Themas. Halte  nach einer halben Stunde 10 konkrete Angebotsideen fest. Wenn dein Thema „Ordnung halten“ ist, dann könnten es beispielsweise sein:

Leben im Womo: Ordnung halten leicht gemacht – Ordnung schaffen im Kleiderschrank – Zuhause mühelos Ordnung halten – Speed-Cleaning – Ordnung für Eltern von Kleinkindern – Wege aus dem Schreibtisch-Chaos –  Digital cleaning – behalte den Durchblick in der Informationsflut – Bring Ordnung in dein Leben – Ordnung in deinen Finanzen – Aufräumen für ein entspannteres Leben – Aufräumen für Faule –  Loslassen und Freiraum gewinnen.

Du merkst an diesen Vorschlägen: Damit werden ganz unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt und verschiedene Zielgruppen angesprochen. Einiges fällt vielleicht gleich raus, weil es dich gar nicht anspricht – du schreibst es auf und merkst schon beim Schreiben: Bloß das nicht. Lass‘ dich hier von deinem Bauchgefühl leiten.

Mit allen anderen Ideen gehst du zum zweiten Schritt.

 

 

Schritt #2: Analysiere Klappentexte, Bewertungen und Kommentare passender Bücher zu deinem Thema

Starte damit,  bei amazon nach Büchern und Ratgebern zu dem Thema zu suchen. Nimm die Stichwörter aus Schritt #1.  Gut sind Bücher mit vielen Kommentaren / Bewertungen und Bücher, die in den Bestsellerlisten waren und rezensiert wurden.  Warum amazon? Weil es dort erfahrungsgemäß viele Kommentare gibt. Es geht hier ja nicht darum, die Bücher zu kaufen, sondern alles drumherum auszuwerten :-).

Analysiere den Titel, den Kurztext, die Rückseite des Buches und den Klappentext genauso wie die Kommentare und Bewertungen. Achte auf die Begierden, Wünsche, Träume und Visionen deiner potenziellen Kunden. Finde heraus, welche Ängste, Schmerzen, verborgenen Absichten und Motive deine Zielgruppe hat.  Was bewegt sie, nach welchen Lösungen suchen sie, was finden sie gut, was vermissen sie? Wie sieht es mit dem Problembewusstsein aus? Wie akut ist dieses (hoch, mittel, niedrig)? Du brauchst Menschen mit einem hohen Problembewusstsein – nur dann sind sie bereit, Geld in Lösung zu investieren.

30 Minuten, die dir wieder ganz viele wertvolle Informationen zu deiner Angebotsidee schenken. Halte sie gut fest – und finde ein Ende. Ich weiß, ich stresse diesen Punkt. Aus Erfahrung. Meiner eigenen und der meiner Mentees. Hier kannst du dich ganz sicher auch tagelang herumtreiben. Aber du willst ja ein Angebot auf den Markt bringen ;-). Auf zu Schritt #3.

 

Schritt #3: Erhalte einen Überblick, welche Fragen in diesem Zusammenhang gestellt werden

Nun dringe noch tiefer in die eigentlichen Wünsche und Probleme deiner Kunden ein.  Finde heraus, wie dieses Thema besprochen wird und welche spezifischen Probleme es dabei gibt. Ja, ich weiß. Du hast doch schon so viele eigene Erfahrungen mit deinem Thema gemacht. Du weißt so viel. Aber vielleicht verwenden andere Menschen ganz andere Formulierungen als du? Vielleicht stellen sie sich Fragen, auf die du gar nicht kommst? Der Köder soll dem Fisch schmecken – öffne deinen Blick in dieser ersten Testphase deiner Angebotsidee.

Auch dafür kannst du ganz einfach die Suchmaschinen nutzen. Gib deine Stichwörter (z.B. „Ordnung halten Wohnmobil“ oder „Kommunikation Paare“) in die Suchleiste ein und ergänze das dann beispielweise mit: Hilfe, Forum, Diskussion, FAQ, oder Community. Das kannst du natürlich auch in den oben verlinkten Keyword-Tools machen.

Oder nutze in der Suchleiste deine Stichwörter in Kombination mit Satzanfänge wie

  • Wie werde ich / Wie schaffe ich / Wie bekomme ich / Wie finde ich
  • Worauf achten bei
  • Was tun gegen / Was hilft gegen

 

Du bekommst Foren, Blogs usw. angezeigt, in denen du O-Töne deiner Zielgruppe sammeln kannst.

Glaub mir, eine wahre Fundgrube.

Schau dir die Fundstellen an und starte damit, dir die relevanten Stellen herauszuschreiben. Schau, was die Menschen derzeit machen, um ihr Problem zu lösen. Wonach sie sich sehnen. Wie aktiv sie herangehen. Ob sie Geld dafür investieren. Siehst du Anzeigen für dein Thema? Prima, das heißt, es gibt einen Markt dafür.

Speicher‘ die guten Fundstellen am besten gleich strukturiert ab. Wichtig ist dabei wieder dein Timer – nach spätestens 60 Minuten ist Schluss!

 

 

Deine Kunden finden dich – nicht umgekehrt

Bei deinem ersten Markttest ergibt sich noch ein wunderbarer Nebeneffekt: Du findest heraus, welche Sprache deine Wunschkunden sprechen.

Du erhältst die Grundlagen für deine Kommunikation, um deine Wunschkunden punktgenau zu adressieren – auf allen Wegen (Website, Flyer, Challenge, Angebot, …).

Denn je spezifischer du dich aufstellst, desto leichter ziehst du deine Kunden an – weil du sie exakt auf ihrer Linie ansprichst. Du erfährst durch deine Recherche, welche Argumente, welche Inhalte und welche Vorteile bei deinen Kunden besonders gut ankommen. Du kennst dann den größten Knackpunkt und du weißt, wie du deine Lieblingskunden ansprichst.

So wird aus einem Thema ein unwiderstehliches Angebot!

Deine Kunden finden dich, nicht umgekehrt. Sie finden dich, weil du mit deiner Kommunikation dafür sorgst. Sie finden dich, weil du buchstäblich ihre Sprache sprichst. Du benutzt Begriffe, die sie benutzen. Du transportierst Emotionen, die sie gerne hätten. Du stellst eine Lösung für ein Problem in Aussicht, mit dem sie schon lange kämpfen.

Das ist es, was es dir leicht macht,  erfolgreich zu starten und dein Angebot mit Leichtigkeit zu verkaufen.

 

Fazit: Schon 2 Stunden am Schreibtisch helfen dir, tief in die Gedankenwelt deiner Kunden einzutauchen

Mit diesen 3 Schritten gewinnst du aus deiner ersten vagen Idee ein konkretes, attraktives Angebot, das sich verkauft:

#1: Du analysierst die Suchanfragen zu deinem Thema

#2: Du wertest Klappentexte und Buchrezensionen aus

#3: Du prüfst deine Hypothesen in Diskussionsforen, Blogbeiträgen usw.

 

Wichtig ist, dass du die Ergebnisse strukturiert festhältst – und an den Timer denkst, um dich nicht in den Tiefen des Internets zu verlieren.

Damit kennst du ganz einfache, sehr effektive Möglichkeiten, um tief in die Gedankenwelt deiner Wunschkunden einzudringen und zu verstehen, was sie wirklich umtreibt. So machst du deine Positionierung greifbar und entwickelst aus deinem Thema ein unwiderstehliches Angebot für deine Lieblingskunden.

Diese Erkenntnisse sind später Gold wert. Die Keywords helfen dir bei deiner Namensfindung, bei deiner SEO-Optimierung, bei der Suche nach Überschriften, bei der Festlegung von Hashtags – eine Schatzkiste für ein erfolgreiches Business. Du weißt genau, was in dein Angebot gehört. Was deinen Kunden wirklich wichtig ist – so wichtig, dass sie bereit sind, Geld für eine Problemlösung zu zahlen.

 

Dein nächster Schritt

Um wachsen zu können, braucht deine Idee Licht. Also raus aus deinem stillen Kämmerlein. Dein nächster Schritt nach der Internetrecherche ist das direkte Gespräch mit deinem Kunden. Und dann legst du mit einem Testangebot los, deine Idee in die Welt zu bringen.

Übrigens: Wenn du dich bei deinem Start professionell unterstützen lassen möchtest, um schnell und ohne Umwege loszulegen, dann ist JETZT der richtige Zeitpunkt. Erfolgreich starten in 100 Tagen – mein intensives Mentoring-Programm startet wieder. Hol dir jetzt deine Erfolgreich-Starten-Session, wenn du dir einen der 5 Plätze sichern und ab September durchstarten möchtest. Wir besprechen gemeinsam, wo du stehst und ob das Programm das Richtige für dich ist, um deine Ziele zu erreichen.

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